Rockstar Matthias
Matthias Noser leidet seit seinem 15. Lebensjahr unter paranoider Schizophrenie, die immer wieder Klinikaufenthalte nötig machten. Dort lernte er auch den Regisseur kennen, der damals als Psychiatriepfleger arbeitete. Der Film gibt Einblicke in das Leben und die Person von Matthias Noser, seine Liebe zur Musik und Kunst, seine Krankheit sowie die Beziehungen, die sein Leben prägen.
Premierenwoche mit Christoph Rahm (Regie) und dem Protagonisten sowie einem Teil seiner Kunstwerke.
L'attachement
Sandra betreibt eine feministische Buchhandlung und fühlt sich in ihrem Leben als Single sehr wohl. Doch nachdem ihre Nachbarin bei der Geburt ihres zweiten Kindes stirbt, wächst sie ungewollt in die Familie der Hinterbliebenen und in eine Art Mutterrolle hinein. Allmählich entsteht eine tiefe Bindung zwischen Sandra und der kleinen Familie, wobei sie immer wieder abwägen muss, wo ihre Grenzen sind. – Ein gescheites Drama mit überzeugenden Darstellern und liebevoll gezeichneten Figuren.
César 2026 als Bester Film.
Miroirs No. 3
Wie durch ein Wunder überlebt die Klavierstudentin Laura einen schweren Autounfall. Körperlich unversehrt, aber innerlich aus der Bahn geworfen, findet sie Unterschlupf bei Betty, einer Zeugin des Unfalls. Die beiden verbindet eine tiefe Zuneigung, und Laura geniesst Bettys Fürsorge, die Arbeit im Garten, das Zusammensein mit Bettys Ehemann und ihrem Sohn. Doch Laura spürt bald, dass die drei etwas zu verbergen haben. – Ein feinfühliges und spannendes Werk über Liebe, Verlust und über Heilung.
Le chant des forêts
Der Dokumentarfilmer Vincent Munier nimmt uns mit, gemeinsam mit seinem Vater und seinem Sohn die Vielfalt und die Schönheit des alten, moosbewachsenen Waldes zu entdecken. Versteckt unter Bäumen verbringen sie die Nächte draussen, beobachtend und lauschend. Und wir sind beim Entdecken hautnah dabei. – „Eine filmische Meditation – und eine Liebeserklärung an die Symbiose von Mensch und Natur.“ (ARD)
In Kooperation mit Let's Doc!
La venue de l'avenir
Im Jahr 2025 erfahren 30 entfernte Verwandte, dass sie ein seit Jahren verlassenes Haus in der Normandie geerbt haben. Vier von ihnen werden beauftragt, das Haus zu inspizieren. Sie stossen auf die Spuren der geheimnisvollen Adèle, die 1895 als 20-Jährige ihre Heimat verliess, um in Paris ihre Mutter zu suchen. Was folgt ist eine ebenso berührende wie amüsante Geschichte über die unsichtbaren Bande, die Zeiten und Generationen verbinden, und über die Rolle von Kunst als Ausdruck dieser Verbindungen.
Calle Málaga
Die 79-jährige Spanierin Maria Angeles lebt allein in Tanger, im Norden Marokkos, und geniesst den Alltag in ihrer Stadt. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als ihre Tochter aus Madrid anreist, um die Wohnung zu verkaufen. Maria aber setzt alles daran, ihr Zuhause und ihr Hab und Gut zu retten, und findet dabei ganz unerwartet zu neuer Liebe und Sinnlichkeit. – Ein witziger und hoffnungsvoller Film mit einer zauberhaften Carmen Maura in der Hauptrolle. – Publikumspreis Venedig 2025.
The Wild Robot
Nach einem Schiffbruch strandet der Roboter Roz auf einer einsamen Insel. Hier gibt es keine Menschen, die ihm Befehle erteilen können. Um zu überleben, freundet er sich mit den Tieren an und lernt von ihnen und der Natur. Nach und nach entdeckt er, was Freundschaft, Familie und Fürsorge bedeuten. – Nominiert für den Oscar als bester animierter Spielfilm 2025.
Eintritt für Kinder: 5 Franken
Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Der verbitterte, schmuddelige Alkoholiker Hugo Drowak ist ein mehr als schwieriger Zeitgenosse. Deshalb verordnet ihm das «Amt für Ruhe und Ordnung» eine Massnahme, die seine Sozialkompatibilität verbessern soll. Drowak wählt den Kurs in kreativem Schreiben, der von der stets munteren Studentin Lena geleitet wird. Und der grantige Verweigerer kann sich auf die Dauer dem Charme von Lena nicht entziehen. – Ein Film über Einsamkeit, Liebe und den Glauben ans Leben, angesiedelt in einer surrealen Welt. Innovatives und mutiges Kino mit grossartigen Hauptdarstellern.
Anschliessende Fragerunde mit Kaya Inan, Montage.
Rebuilding
Nachdem seine Ranch durch einen Waldbrand vollständig zerstört wurde, lebt der zurückhaltende Dusty zusammen mit anderen von der Katastrophe Betroffenen in einem provisorischen Wohnwagenpark. Die gemeinsamen Mahlzeiten und die geteilten Erinnerungen helfen ihm, sich gegenüber seinen neuen «Nachbarn» zu öffnen. So findet er nicht nur eine neue Art Familie, sondern auch einen Weg zurück zu seiner kleinen Tochter. – Ein herzlicher Film über Resilienz und Neunanfang.
Köln 75
Der Film erzählt die wahre Geschichte hinter einer der meistverkauften Jazzplatten aller Zeiten, dem «Köln Concert» von Keith Jarrett von 1975. Im Zentrum steht die erst 18-jährige Vera, die alle Hindernisse überwindet, um das Konzert zu ermöglichen. Kein Musik- resp. Musikerfilm, sondern ein dynamisch inszeniertes und faszinierendes Porträt der Frau hinter einem der grössten Jazz-Konzerte aller Zeiten.
Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit
Die preisgekrönte Architektin Barbara Buser geht in einer Männerdomäne konsequent ihren eigenen Weg: Sie rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wieder verwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt stehen. – Ein schwungvoller und humorvoller Film, der Erstaunliches vermittelt und zum Nachdenken anregt.
Rental Family
Der in Tokio lebende US-Schauspieler Phillip findet einen ungewöhnlichen Job: Für eine „Rental Family“- Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater. Während er in die Welt seiner Kunden eintaucht, beginnt er allmählich, echte Gefühle für seine «Familien» zu entwickeln und entdeckt die Wichtigkeit von Gemeinschaft und von zwischenmenschlichen Beziehungen neu. – Eine berührende Tragikomödie mit einem überragenden Hauptdarsteller.